Aromatherapie

 

Therapieren mit ätherischen Ölen - Heilkräfte und Düfte

 


 

 

Ätherische Öle und Aromatherapie 

 

Ätherische Öle sind wunderbar duftende oder aber charakteristisch riechende Pflanzenstoffe, die aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen werden: Blüte, Wurzel, Blatt, Samen, Frucht oder Holz. Sie bestehen aus einer Vielzahl von Inhaltsstoffen, z. B. hat das ätherische Rosenöl bis zu 400, Lavendelöl über 160 einzelne Stoffe.

 

Die Aromatherapie, die heilende Anwendung von ätherischen Ölen, hat sich besonders in Frankreich und England und später auch in Deutschland als eigenständige Therapieform entwickelt.


Seminar: Grundlagen der Aromatherapie

 


Ätherische Öle - Therapie

 

Ätherische Öle wirken heilend, unterstützend und regen die Selbstheilungskräfte an. Sie können als alleinige Therapie oder in Verbindung mit anderen Therapien eingesetzt werden.


Ätherische Öle wirken auf verschiedenen Ebenen. Durch ihren Duft erreichen sie uns auf der psychischen und seelischen Ebene – vor allem über das limbische System, ‚den Keller unserer Gefühle’. Sie können hier Prozesse anregen und unterstützen und entfalten ihre Wirkung auch, wenn sich seelische Themen auf der körperlichen Ebene zeigen, z. B. in Form von Reizmagen/-darm oder Erschöpfungszuständen.

 

Die ätherischen Öle werden in der Aromatherapie bei einer Vielzahl von körperlichen Beschwerden und Krankheiten eingesetzt und über die Arbeit mit den Chakren können ätherische Öle auch auf die energetische Ebene einwirken.

 

Arten der Anwendung sind z. B. Einreibungen, Ölmischungen, Auflagen und Kompressen, Salben, Sprays, Bäder und Inhalationen.
 

Mögliche Indikationen für die Aromatherapie sind:


       Hauterkrankungen, z.B. Ekzeme, Neurodermitis, Herpes,

         Hautpilze, Akne

       Verbrennungen, Wunden

       Körperliche und seelische Veränderungen in den

         Wechseljahren

       Menstruationsbeschwerden, z. B. Krämpfe

       Atemwegserkrankungen, z. B. Bronchitis, Sinusitis

       Entzündungen und Beschwerden von Harnwegen und

         Blase

       Muskel- und Gelenkschmerzen, Verspannungen, Rheuma,

         Prellungen

       Kopfschmerzen

       Stoffwechselanregung, Entschlackung

Auf der psychischen Ebene:

       Depressive Verstimmungen

       Burn Out

       Ängste

       Nervosität

       Erschöpfung

       Antriebslosigkeit

 

Qualität


Beim Einsatz von Heilmitteln ist allgemein auf bestmögliche Qualität zu achten.

Ich verwende daher ausschließlich naturreine ätherische Öle und fette Trägeröle von ausgesuchten Herstellern und wann immer möglich aus biologischem Anbau.

 

Aromatherapie – Kurze Geschichte

 

Ätherische Öle haben die Menschen schon immer fasziniert: In Taxila, einem Ruinenort im Industal in Pakistan, fand man ein Destilliergerät aus Terrakotta, dessen Datum auf die mittlere Steinzeit (ca. 3000 v. Chr.) datiert wird. Aus dem alten Ägypten ist die Destillation von Zedern und Zimt überliefert, in Indien wird seit mindestens 4000 Jahren Sandelholzöl u. a. verwendet und auch bei Griechen, Römern und bei Paracelsus spielten ätherische Öle eine wichtige Rolle.

 

Als BegründerInnen der heutigen Aromatherapie Anfang des 20. Jhdt. gelten vor allem der Chemiker und Parfümeur René-Maurice Gattefossé, die Krankenschwester Marguerite Maury sowie der Arzt Jean Valnet, die ihre Erfahrungen zur Anwendung der ätherischen Öle u. a. im Krieg und in Krankenhäusern sammelten. Von Marguerite Maury ließen sich später Bühnen- und Leinwandstars behandeln. Valnet behandelte die Patienten in seiner Praxis mit ätherischen Ölen und Kräutern.