Akupunktur und Moxibustion

 

 

Akupunktur und Moxibustion (Erläuterung zu Moxibustion s. unten) gehören zu den Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Mit Akupunktur und Moxibustion werden eine Vielzahl von Krankheiten, Beschwerden und Schmerzen behandelt - jedoch wird in der chinesischen Heilkunde auch großes Augenmerk auf die Vorbeugung von Krankheiten und die Pflege der Gesundheit gelegt.

 

Die Traditionelle Chinesische Medizin und mit ihr Akupunktur und Moxibustion haben ihren Weg auch in den Westen gefunden, wo sie heute einen festen Platz innerhalb der naturheilkundlichen Therapien einnehmen. Inzwischen übernehmen auch Krankenkassen in Deutschland die Kosten für bestimmte Akupunkturbehandlungen.


 

Anwendung

 

Bereits in der Steinzeit nutzten Menschen Steinnadeln zu Heilzwecken, dies waren die Anfänge der Akupunktur.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden bestimmte Punkte des Körpers bei der Akupunktur mit Nadeln gestochen oder bei der Moxibustion erwärmt. Diese Punkte liegen meist im Verlauf von ‚Energiebahnen’, den sogenannten Meridianen. Die Wirkung erfolgt einerseits lokal an der Körperstelle, wo akupunktiert oder gemoxt wird und andererseits über die Meridiane auf Organsysteme und den ganzen Körper bezogen.

 

 

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Akupunktur und Moxibustion gehören zu den Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Mit Akupunktur und Moxibustion werden eine Vielzahl von Krankheiten, Beschwerden und Schmerzen behandelt - jedoch wird in der chinesischen Heilkunde auch großes Augenmerk auf die Vorbeugung von Krankheiten und die Pflege der Gesundheit gelegt.

 

Die Traditionelle Chinesische Medizin und mit ihr Akupunktur und Moxibustion haben ihren Weg auch in den Westen gefunden, wo sie heute einen festen Platz innerhalb der naturheilkundlichen Therapien einnehmen. Inzwischen übernehmen auch Krankenkassen in Deutschland die Kosten für bestimmte Akupunkturbehandlungen.

 

Anwendung



 
 

Bereits in der Steinzeit nutzten Menschen Steinnadeln zu Heilzwecken, dies waren die Anfänge der Akupunktur. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden bestimmte Punkte des Körpers bei der Akupunktur mit Nadeln gestochen oder bei der Moxibustion erwärmt. Diese Punkte liegen meist im Verlauf von ‚Energiebahnen’, den sogenannten Meridianen. Die Wirkung erfolgt einerseits lokal an der Körperstelle, wo akupunktiert oder gemoxt wird und andererseits über die Meridiane auf Organsysteme und den ganzen Körper bezogen.

 

Die Moxibustion ist ebenfalls sehr bewährt zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. Akupunkturpunkte oder einige andere Punkte des Körpers werden hierbei mit Wärme behandelt. Die Wärme wird mit Moxawolle oder Moxakraut erzeugt, die zu Kegeln oder ‚Zigarren’ geformt sind. Für das Moxakraut werden die getrockneten Blätter des Moxa-Beifuss Artemisia moxa  verwendet. Diese werden entzündet, zum Glühen gebracht und die Akupunkturpunkte damit erwärmt. Die Wärme des Moxakrautes ist mild, dringt aber dennoch tief unter die Haut und erzeugt ein angenehmes Gefühl. Der Geruch des Krautes ist würzig und aromatisch.

Gelegentlich werden bei der Moxibustion auch Ingwerscheiben u. a. eingesetzt.

 

Indikationen 



Die Liste der Indikationen für die Akupunktur ist lang und umfasst eine Vielzahl von Krankheiten und Schmerzzuständen.

 

Moxibustion ist vor allem da angezeigt, wo es darum geht, Kälte und Nässe im Körper zu beseitigen, eine Verstopfung der Meridiane aufzulösen, bei Symptomen der Schwäche von Magen und Milz, bei Menstruationsbeschwerden, bei schmerzhaften Gelenken und Muskeln, bei bestimmten chronischen Erkrankungen, Infektanfälligkeit und allgemein Symptomen eines Yang-Mangels.

 

Ohrakupunktur



Die Ohrakupunktur hat zum Teil spezielle Indikationsgebiete, eignet sich aber auch für sehr sensible Patienten, z. B. auch für Kinder, die Angst vor Akupunkturnadeln haben, sehr alte Menschen oder immobile Patienten. Ohr- und Körperakupunktur können auch sehr gut in Kombination miteinander eingesetzt werden. Für die Ohrakupunktur werden Akupunkturnadeln oder spezielle Samenkörner-Pflaster (mit Nelken-Samen) genommen, die auf die Akupunkturpunkte im Ohr geklebt werden und dort einige Zeit, z. B. 2 Tage, verbleiben. Diese stimulieren die Akupunkturpunkte durch eine leichte Druckwirkung.

 

Praxis



In meiner Praxis arbeite ich mit hochwertigen Einweg-Akupunkturnadeln. Für die Moxibustion verwende ich Moxa-Beifuss, lose oder in Form von Kegeln oder Zigarren.

Für die Ohrakupunktur verwende ich selten Akupunkturnadeln sondern arbeite meistens mit speziellen Samenkörner-Pflastern (mit Nelken-Samen), die auf die Akupunkturpunkte im Ohr geklebt werden.

 

Jeder Behandlung geht eine sehr ausführliche Anamnese voraus. Zur Anamnese gehört auch die Puls- und Zungendiagnostik.

 

 

Die Moxibustion ist ebenfalls sehr bewährt zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. Akupunkturpunkte oder einige andere Punkte des Körpers werden hierbei mit Wärme behandelt. Die Wärme wird mit Moxawolle oder Moxakraut erzeugt, die zu Kegeln oder ‚Zigarren’ geformt sind. Für das Moxakraut werden die getrockneten Blätter des Moxa-Beifuß  Artemisia moxa verwendet. Diese werden entzündet, zum Glühen gebracht und die Akupunkturpunkte damit erwärmt. Die Wärme des Moxakrautes ist mild, dringt aber dennoch tief unter die Haut und erzeugt ein angenehmes Gefühl. Der Geruch des Krautes ist würzig und aromatisch.

Gelegentlich werden bei der Moxibustion auch Ingwerscheiben u. a. eingesetzt.

 

 

Indikationen


Die Liste der Indikationen für die Akupunktur ist lang und umfasst eine Vielzahl von Krankheiten und Schmerzzuständen.

 

Moxibustion ist vor allem da angezeigt, wo es darum geht, Kälte und Nässe im Körper zu beseitigen, eine Verstopfung der Meridiane aufzulösen, bei Symptomen der Schwäche von Magen und Milz, bei Menstruationsbeschwerden, bei schmerzhaften Gelenken und Muskeln, bei bestimmten chronischen Erkrankungen, Infektanfälligkeit und allgemein Symptomen eines Yang-Mangels.

 


Ohrakupunktur

 

Die Ohrakupunktur hat zum Teil spezielle Indikationsgebiete, eignet sich aber auch für sehr sensible Patienten, z. B. auch für Kinder, die Angst vor Akupunkturnadeln haben, sehr alte Menschen oder immobile Patienten. Ohr- und Körperakupunktur können auch sehr gut in Kombination miteinander eingesetzt werden. Für die Ohrakupunktur werden Akupunkturnadeln oder spezielle Samenkörner-Pflaster (mit Hirse- oder Nelken-Samen) genommen, die auf die Akupunkturpunkte im Ohr geklebt werden und dort einige Zeit, z. B. 2 Tage, verbleiben. Diese stimulieren die Akupunkturpunkte durch eine leichte Druckwirkung.

 

 

Praxis

 

In meiner Praxis arbeite ich mit hochwertigen Einweg-Akupunkturnadeln. Für die Moxibustion verwende ich Moxa-Beifuß, lose oder in Form von Kegeln oder Zigarren.

Für die Ohrakupunktur verwende ich selten Akupunkturnadeln sondern arbeite meistens mit speziellen Samenkörner-Pflastern (mit Hirse- oder Nelken-Samen), die auf die Akupunkturpunkte im Ohr geklebt werden.

 

Jeder Behandlung geht eine sehr ausführliche Anamnese voraus. Zur Anamnese gehört auch die Puls- und Zungendiagnostik.